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Offener Brief zum Bericht des 1. Vorsitzenden des BVH vom 09.10.14

16.10.2014 Kategorie: BVH
Von: Reinhard Popp

Lieber Gerhard,

ich denke, ich kann diese Anrede wählen, da wir schon mehrere gemeinsame Veranstaltungen, bei bester Stimmung hinter uns gebracht haben.

Ich bedaure sehr, dass du deinen Entschluss, dich nicht mehr als Kandidat für eine weitere Periode zur Verfügung zu stellen, jetzt in die Tat umgesetzt hast. Wir haben verschiedentlich schon über deine Beweggründe gesprochen, die ich mehrheitlich nachvollziehen konnte.

Daher zunächst mal von meiner Seite, ein herzlicher Dank für deine, in Zusammenarbeit mit deinen Vorstandskollegen/innen, geleistete Arbeit und die dadurch erreichten deutlichen Verbesserungen im BV Hamburg in deiner Amtszeit.

Ich möchte im Weiteren auf deinen Bericht eingehen, der aus meiner Sicht einige Passagen enthält, die für mich nicht schlüssig wirken und in Teilen so nicht richtig dargestellt sind. Es geht in diesen Passagen um das in diesem Jahr besonders leidige Thema Betriebssport.

Wie du in dem Interview „7 Fragen an Gerhard Liedtke“ sagst, ist deine erste Berührung mit diesem Sport auch über den Betriebssport erfolgt. Am Ende bist du ein Ligaspieler geworden und darüber hinaus der 1. Vorsitzende des Hamburger Verbandes. Daraus jetzt die Erkenntnis abzuleiten, der Betriebssport ist die Mutter des Vereinssport wäre falsch, aber die Open – Bowler und die Betriebssportler sind sicherlich der Pool aus dem sich die Vereinsspieler vorrangig rekrutieren.

Du selbst wirbst in deinem Bericht um eine bessere Zusammenarbeit mit dem Betriebssport, ich zitiere: “ …wenn alle Beteiligten die „Vereinsmeierei“ ausblenden und den Bowlingsport in den Fokus rücken….“. Gleichwohl führst du in deinem Vortrag aus, ich zitiere nochmals: “ …der BVH ist in Deutschland wohl der einzige Sportverband, der sich von den Betriebssportlern auf der Nase rumtanzen lässt…

Das 1. Zitat kann ich inhaltlich nur voll unterstützen, denn der ständige Mitglieder- und Meldeschwund in dieser Sportart sollte uns alle dazu motivieren, möglichst vieles gemeinsam und bestens abgestimmt im Sinne der Sportart zu unternehmen. Als Mitveranstalter des EDEKA Bowlingturniers weiß ich wovon ich rede.

Das 2. Zitat ist möglicherweise deine Wahrnehmung dieser speziellen Angelegenheit, aber leider völlig falsch. Dass der deutsche Betriebssportverband einen Fehler gemacht hat, den Termin der Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr auf den Ligastarttermin zu legen, ist unstrittig. Wolfgang Grossmann hat aber bereits im 1. Quartal Kontakt mit Peter aufgenommen und auf dieses Problem hingewiesen, mit der Bitte, es bei seiner Spieltagsansetzung zu berücksichtigen. Ihm wurde seitens Peter signalisiert, dass man das Problem schon lösen würde.

Im weiteren Verlauf war aber von Peter keine Aussage zu bekommen, wie er sich entscheidet. Meldeschluss für die Deutschen Meisterschaften war der 15.07.14, die Starttermine für die Ligasaison wurden aber erst am 09.08.14 veröffentlicht. Da war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die Reaktionen einzelner Teilnehmer waren möglicherweise eine Überreaktion aber im Grundsatz nachvollziehbar, da es dieses Problem so nicht hätte geben müssen.

Abschließend noch ein Zitat aus deinem Bericht:“ …von zwei anderen Landesverbänden ist mir bekannt, dass Sportbowler die Teilnahme an der DM des Betriebssportverbandes abgesagt haben…“. Der Umkehrschluss daraus ist, dass nur 2 Verbände auf ihrer rechtlichen Position beharrt und den Ligaspielbetrieb durchgezogen haben. Alle anderen Verbände, die ja in gleichem Maße betroffen waren,  haben den „Bock“ des Betriebssportverbandes geduldet und im Sinne des Sports entschieden.

 

Mit sportlichen Grüßen

Reinhard Popp


Letzte Änderung: 07.09.2017